Konservative
Wirbelsäulentherapie

Gezielte, schonende Behandlung ohne Operation — individuell abgestimmt auf Ihre Beschwerden und Ihren Alltag.

Die konservative Therapie ist in den meisten Fällen der erste und oft entscheidende Schritt bei Wirbelsäulenerkrankungen. Durch gezielte nicht-operative Maßnahmen lassen sich Schmerzen lindern, die Funktion verbessern und Operationen häufig vermeiden oder hinauszögern.

Was bedeutet konservative Behandlung?

Konservativ bedeutet: ohne chirurgischen Eingriff. Die Bandbreite moderner konservativer Therapieoptionen ist groß — von medikamentöser Schmerztherapie über gezielte Physiotherapie bis hin zu minimalinvasiven Injektionsverfahren. Entscheidend ist die richtige Diagnose und ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept.

Als Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit Schwerpunkt Wirbelsäule führe ich zunächst eine umfassende klinische und bildgebende Diagnostik durch, um die Ursache Ihrer Beschwerden genau zu verstehen — und dann gemeinsam mit Ihnen den optimalen Therapieweg zu planen.

Unsere konservativen Behandlungsmethoden

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Medikamentöse Therapie

Gezielte Schmerztherapie mit Antirheumatika, Muskelrelaxantien oder Nervenmedikamenten — angepasst an Ihre individuelle Situation.

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Physiotherapie

Strukturierte Krankengymnastik zur Kräftigung der Rumpfmuskulatur, Verbesserung der Haltung und langfristigen Stabilisierung der Wirbelsäule.

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Infiltrationstherapie

Gezielte Injektionen (periradikuläre Therapie, Facettengelenksinfiltration, epidurale Injektionen) zur lokalen Schmerzlinderung — oft mit rascher Wirkung und als wichtiges Instrument zur Vermeidung einer Operation.

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Hyaluronsäure & Gelenktherapie

Injektion von Hyaluronsäure in betroffene Gelenke der Wirbelsäule zur Verbesserung der Gelenkschmiere und Reduktion von Schmerzen und Entzündung.

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PRP – Eigenbluttherapie (Plasma)

Einsatz von plättchenreichem Plasma (PRP) zur Förderung der körpereigenen Regeneration — bei geeigneten Patienten als moderne, biologische Therapieoption.

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Stammzelltherapie

Bei ausgewählten Patienten kann der Einsatz von Stammzellen als regenerativer Therapieansatz in Betracht gezogen werden — im Rahmen eines individuell abgestimmten Behandlungskonzepts.

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Orthopädische Hilfsmittel

Versorgung mit Orthesen, Korsetts oder ergonomischen Hilfsmitteln zur Entlastung und Stabilisierung der Wirbelsäule.

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Stoßwellentherapie

Nicht-invasive Behandlung chronischer Schmerzzustände und Muskelverspannungen im Bereich der Wirbelsäule.

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Multimodales Schmerzmanagement

Kombination verschiedener Therapieansätze — körperlich, psychologisch und edukativ — für chronische Rückenschmerzpatienten.

Häufige Krankheitsbilder

Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps)

Beim Bandscheibenvorfall tritt Bandscheibengewebe aus und kann Nerven reizen oder komprimieren. In den meisten Fällen — insbesondere bei akuten Vorfällen ohne schwere neurologische Ausfälle — ist eine konservative Therapie erfolgreich. Schmerzmittel, Physiotherapie und gezielte Infiltrationen können die Beschwerden deutlich lindern, während der Körper den Vorfall oft selbst zurückbildet.

Spinalkanalstenose

Bei der Einengung des Wirbelkanals stehen konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, Schmerztherapie und epidurale Injektionen zunächst im Vordergrund. Bei anhaltenden oder fortschreitenden Beschwerden kann eine operative Erweiterung des Kanals notwendig werden.

Degenerative Wirbelsäulenerkrankungen

Verschleißbedingte Veränderungen wie Spondylose oder Osteochondrose werden konservativ mit einer Kombination aus Schmerztherapie, gezielter Physiotherapie und Lebensstilanpassungen behandelt. Ziel ist die Erhaltung der Lebensqualität und Funktionsfähigkeit.

Lumbago / Akuter Rückenschmerz

Der akute Hexenschuss ist häufig und trotz intensiver Beschwerden meist selbstlimitierend. Bewegung, kurzfristige Schmerzmedikation und gezielte Wärmebehandlung helfen schnell wieder auf die Beine.

Injektionstherapie zur Operationsvermeidung

Gezielte Infiltrationen sind ein zentrales Werkzeug, um Operationen zu vermeiden oder hinauszuzögern. Durch die präzise Injektion von Kortison, Lokalanästhetika oder biologischen Wirkstoffen direkt an den Schmerzursprung lassen sich auch hartnäckige Beschwerden oft langfristig lindern.

Darüber hinaus bieten wir bei geeigneten Patienten moderne biologische Verfahren an: Hyaluronsäure-Injektionen verbessern die Gelenkschmiere und reduzieren Entzündungen in den kleinen Wirbelgelenken. PRP (Platelet-Rich Plasma) nutzt die Regenerationskräfte des eigenen Blutes. Bei ausgewählten Fällen kann auch die Anwendung von Stammzellen als regenerativer Ansatz erwogen werden — immer eingebettet in ein ganzheitliches, individuell abgestimmtes Konzept.

Wann ist eine Operation notwendig?

Eine Operation ist bei Wirbelsäulenerkrankungen nur in einem kleinen Teil der Fälle notwendig — zum Beispiel bei anhaltenden schweren neurologischen Ausfällen, progredientem Kraftverlust oder Versagen der konservativen Therapie. Dr. Mosafer berät Sie ehrlich und individuell, welcher Weg für Sie der richtige ist.

Ihr Weg zu uns

In der Sprechstunde führen wir zunächst ein ausführliches Gespräch über Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen und Behandlungsziele. Nach klinischer Untersuchung und Auswertung der Bildgebung erhalten Sie einen individuellen Therapieplan — verständlich erklärt und gemeinsam mit Ihnen abgestimmt.

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